Erfolgreicher Äbbelwoi-Export nach Niedersachsen

Als ich letztens den Briefkasten öffnete, flatterte mir eine Einladung entgegen, die an mich und meine Frau gerichtet war. Sie kam von meinem Bruder, der in seinem Alter von Mitte 40 endlich die Frau fürs Leben gefunden hatte – es handelte sich also um eine Einladung zu seiner Hochzeit. Gleich erzählte ich meiner Frau davon, die ganz begeistert war und den Termin in einem Monat kaum erwarten konnte.

Zum Glück konnten zwei Freunde von uns an den drei Tagen am Wochenende einspringen und unseren „Blauen Bock“ weiterführen. Denn die Einnahmen, die er Freitag, Samstag und Sonntag erzielt, konnten wir uns nicht entgehen lassen. Dann setzten wir uns ins Auto und düsten ab zur Hochzeit Hannover. Meine Frau war aufgeregt und schien sich über die Hochzeit meines Bruders Klaus mehr zu freuen als ich selbst. Ich war nur gespannt darauf, was für eine Frau sich auf eine Hochzeit mit ihm einlassen würde. Als wir ankamen, war ich dann doch beeindruckt. Sabine war zwar nicht ganz schlank, aber durchaus attraktiv und reizend. Sie war ebenfalls Mitte 40, hatte kurze schwarze Haare und ein nettes Lächeln, was ich am sympathischsten fand. Und auch Klaus strahlte, und da wusste ich, dass sie die Richtige für ihn ist.

Dann war es auch schon so weit. Die Trauung stand kurz bevor. Nachdem die beiden „Ja“ gesagt hatten, tauschten sie ihre Silberringe und strahlten beide glücklich. Dann ging es an die Party. Und was ich richtig toll fand: Mein Bruder hatte daran gedacht, für ausreichend Äbbelwoi zu sorgen, damit wir auch in Niedersachsen nicht darauf verzichten mussten. Überhaupt scheint der Export unseres Nationalgetränks in das Nachbar-Bundesland nun reibungslos zu funktionieren. Wir tranken somit alle viel, aßen gut, lachten und hatten allerhand Spaß. Und mit der frisch gebackenen Frau meines Bruders bin ich absolut zufrieden!

Keine Kommentare »

Carmen am 18. April 2011 unter Feierlichkeit

Hinterlasse eine Antwort