Wenn der Äbbelwoi auf die Blase drückt

Dass der Äbbelwoi gut schmeckt und von den Hessen als Nationalgetränk hoch geschätzt wird, ist mittlerweile bekannt. Doch genau wie beim Konsum anderer alkoholischer Getränke, wie Bier, Sekt oder Weißwein, scheint mit diesem auch der Toilettengang zuzunehmen.

Woran liegt das eigentlich? Der Alkohol fördert in der Niere die Durchblutung, was zu einem verstärkten Harndrang führt. Muss man die Toilette jedoch auch ohne den Konsum von Alkohol häufig aufsuchen, hilft nur ein Beckenbodentraining, z. B. auf Matratzen am Fußboden des heimischen Wohnzimmers.

Der Beckenboden gibt den inneren Organen des Bauch- und Beckenraums (wie dem Darm oder der Harnblase) Halt und schließt den Bauchraum nach unten ab. Da immer etwas Druck auf den Beckenboden lastet, muss er kräftig genug sein. Durch ein gezieltes Training der Muskulatur kann der Beckenboden gestärkt werden, vor allem bei jüngeren Menschen, die nur eine leichte bis mittlere Drang- bzw. Stressinkontinenz haben. Das heißt, die Betroffenen müssen die Toilette bei Auftreten des Harndrangs sofort aufsuchen, was jedoch nicht immer möglich ist, so dass sie oft unfreiwillig Urin verlieren.

Hilfreich ist das Beckenbodentraining jedoch auch vorbeugend gegen Inkontinenz im Alter, besonders nach einer Schwangerschaft, bei Übergewicht oder bei einer Bindegewebsschwäche. Ein Urologe in Berlin zeigt Ihnen die besten Übungen, mit denen Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur dauerhaft stärken, und wo die Ursachen Ihrer Blasenentzündung liegen.

Wenn Sie demnächst mal wieder einen Äbbelwoi genießen und danach auf die Toilette müssen, hat das nicht immer mit einer Blasenentzündung zu tun. Bleiben die Schwierigkeiten jedoch auf Dauer erhalten, sind ein Beckenbodentraining auf Matratzen oder ein Gang zu einem Urologe in Berlin sehr hilfreich!

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Carmen am 21. April 2011 unter Gesundheit

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